Rückblick 2016 / Ausblick 2017

Nach meinem Erfolg beim Race Across America 2015 bin ich das Jahr 2016 etwas zurückhaltender angegangen. Mit der Geburt meines Sohnes Jonathan im April 2016 hatte ich dieses Jahre einen etwas anderen Saisonhöhepunkt :-). 

Dennoch habe ich alles daran gesetzt die drei von mir angepeilten Rennen erfolgreich zu bestreiten. Beim Race Across the Alps im Juni, konnte ich bei meinem dritten Platz in 21:45h die siebtschnellste Zeit in der 16-jährigen Geschichte des Rennens erreichen.

Im Juli wagte ich mich bei der Salzkammergut Trophy ein zweites Mal an den Start eines Mountainbike Rennens. 

Das verregnete Wetter machte das Rennen wieder zu einer extremen Herausforderung, bei der ich schlussendlich den dritten Rang in meiner Altersklasse und den fünften Gesamtrang erreichen konnte. 

Mein sportlicher Jahreshöhepunkt war die Teilnahme beim Race Around Austria im 2er Team mit meinem Trainingspartner Lukas Kienreich. Unser erklärtes Ziel war es, das Rennen zu gewinnen, wenn möglich in neuer Rekordzeit. 

Während der 3 Tage die wir unterwegs waren, hatten wir laufend mit Regenfällen und niedrigen Temperaturen zu kämpfen. Als Folge wurde auch der Großglockner gesperrt und wir mussten über den Felbertauern ausweichen. 

Auch wenn unsere Siegeszeit von 68:07h wegen der Umleitung leider nicht als Rekord gilt, haben wir unsere Ziele hier weit übertroffen.

Wie geht es nun weiter im Jahr 2017?

Ich werde ab März 2017 für ein Jahr in Elternkarenz sein, wodurch eine mehrtägige Rennteilnahme sehr schwierig zu organisieren wäre. Auch das Training lässt sich derzeit neben Kind und Job nicht so einbauen wie es für eine seriöse Rennteilnahme nötig ist. Aus diesen Gründen werde ich entgegen meiner letztjährigen Pläne im Jahr 2017 an keinen Ultraradrennen teilnehmen. 

Diese Entscheidung fällt mir sehr schwer, scheint mir aber aus derzeitiger Sicht am sinnvollsten. Meine Leidenschaft für das Radfahren bleibt bestehen. Ob bzw. wann ich wieder bei einem Rennen am Start stehen werde, kann ich aus jetziger Sicht noch nicht sagen. Ich freue mich natürlich, wenn Endura mich dann wieder unterstützen würde.

Sevi