ERFOLGREICHER SAISONSTART FÜR ZOTTER

Mit einem 3. Platz konnte Severin Zotter erfolgreich in die diesjährige Rennsaison starten. Der Startschuss zum Race Across the Alps fiel am Freitag um 13:00 Uhr in Nauders Tirol. Das hohe Starttempo und die hochsommerlichen Temperaturen gestalteten das Rennen von Anfang an selektiv. Bei 36°C ging es zum ersten großen Anstieg auf das Stilfserjoch. Zotter musste, wie viele seiner Konkurrenten, den Verhältnissen Tribut zollen und lag ziu Beginn des Rennens auf Rang vier: „In der Anfangsphase fiel es mir extrem schwer ein hohes Tempo zu halten. Erst nach etwa 10 Stunden konnte ich meinen Rhythmus finden und wieder Boden auf die Führenden gut machen und mich auf Rang 3 verbessern.“

Das Rennens wurde gegen Ende zu einem wahren Minutenkrimi. Zotter konnte bei perfekten weiteren Wetterverhältnissen seinen Rhythmus und sein Tempo durchziehen, so dass auch die beiden Führenden, der Vorjahressieger Robert Petzold aus Deutschland und Walter Sageder aus Oberösterreich, nicht nachlassen durften. Robert Petzold gewann schlussendlich in einer Zeit von 21:26h und stellte damit den Streckenrekord aus dem Jahr 2011 ein. Zotter erreichte nach 21:45h, 8 Minuten hinter dem Zweitplatzierten das Ziel: „Es war ein extrem schweres und auch knappes Rennen und ich bin mit dem dritten Platz sehr zufrieden. Besonders glücklich bin ich über die Zeit von unter 22 Stunden, das ist bisher nur ganz wenigen Bergspezialisten gelungen.“ 

Auch Zotters Vereinskollege vom URC Veloblitz, Lukas Kienreich, konnte beim „härtesten Eintagesrennen der Welt“ eine Spitzenplatzierung erreichen. Nach 23:40h überquerte Kienreich bei seiner ersten Teilnahme als Sechster die Ziellinie. Die Generalprobe für das Race Around Austria, bei dem sich die Zotter & Kienreich im 2er-Team an den Start wagen, ist also gelungen. 

Race Across the Alps

Am 24. Juni startet für den RAAM-Sieger 2015 Severin Zotter mit dem Race Across the Alps (RATA) die Rennsaison 2016. Bei der 16. Austragung des „Härtesten Eintagesrennen der Welt“ sind einige der besten Marathon- und Ultrafahrer der Szene am Start. Neben Vorjahressieger Robert Petzold und dem Zweitplatzierten Walter Sageder steht auch Marathonlegende Paul Lindner an der Startlinie. Besonders stark schätzt Zotter auch seinen Trainingspartner Lukas Kienreich ein. Der Grazer Fahrradbote und Student stellt sich sich das erste Mal dieser Prüfung: „Wir starten im August gemeinsam beim Race Around Austria, und von den gemeinsamen Trainingsfahrten weiß ich über die Stärke von Lukas am Berg Bescheid. Ich traue ihm daher beim RATA sehr viel zu“ so Zotter über seinen Kumpel.

2013 konnte Severin Zotter das Rennen über 535 Kilometer und knapp 14.000 Höhenmeter das erste Mal erfolgreich beenden. Nach dem 3. Platz 2014 will er nun auch 2016 wieder auf das Podium radeln: „Nachdem ich dieses Jahr leider in beim RAAM an den Start gehen kann, freue ich mich um so mehr auf den Start beim RATA. Das Rennen verlangt einem körperlich alles ab und hat mich schon 2 Mal an meine Belastungsgrenzen geführt. Trotz geringerem Trainingsumfang in diesem Jahr, fühle ich mich fit und spritzig für diese Herausforderung.“ 

Auf die Athleten warten Pässe wie der Reschenpasse, Stelvio, Gavia, Mortirolo, Bernina, ...

Folgen sie Severin Zotter live oder via Facebook auf einem der folgenden Links.

http://bit.ly/28QssQb

https://www.facebook.com/severinzotter.at

 

Vortragstermine Juni 2016

Wenn der Weg zum Ziel wird geht in die nächste Runde. 

Am 3. Juni bin ich in der Lernwerkstatt im Wasserschloss eingeladen von meinen RAAM-Erfahrungen zu erzählen. Der Abend wird von der Sekundaria der Lernwerkstatt zur Finanzierung ihrer Schulreise nach Rom veranstaltet. 

Ort: Lernwerkstatt im Wasserschloss, Josef Trauttmansdorff-St. 10, 3140 Pottenbrunn
Zeit: 3. Juni, 18:30
Abendkasse: 15€
Vorverkauf: 13€, Reservierungen hier: seki@lernwerkstatt.wsDie Einladung kann gerne weitergeleitet werden! Weitere Infos auch hier:http://www.lernwerkstatt.at/allgemein/veranstaltungen/

 

Am 16. Juni ab 19:00 geht's dann  in der Bibliothek Kalsdorf in der Bahnhofstraße 16, Kalsdorf bei Graz in die nächste Runde, während das diesjährige RAAM bereits läuft. 

Ziele 2016

Mit Ende März endet die Registrierungsfrist für das RAAM 2016. Mein Name steht nicht auf der Teilnehmerliste und ich werde meinen Titel somit nicht verteidigen. Um so mehr freue ich mich darauf das Rennen wieder am Monitor zu verfolgen und mitzufiebern wenn es einen neuen Sieger geben wird. Das große TeilnehmerInnenfeld verspricht ein spannendes Rennen. 
Wie wird es aber bei mir weitergehen?

RAAM

Meine Teilnahme beim Race Across America 2015 war ein Lebenstraum für mich. Ich habe mehrere Jahre konkreter Vorbereitung in dieses Projekt investiert. Der zeitliche Aufwand bestimmte meinen Lebensrhythmus und war mit enormem Verzicht in vielerlei Hinsicht verbunden.
Seit meinem Erfolg 2015 kamen unzählige schöne aber auch anstrengende Presse- und Öffentlichkeitstermine hinzu, mit denen ich bis dato nicht konfrontiert war. Ich fühle mich nun phasenweise etwas müde und möchte nicht riskieren, meine Radbegeisterung über die Maßen zu strapazieren. Natürlich komme ich immer wieder ins Schwärmen, wenn ich an eine mögliche Titelverteidigung beim RAAM denke. Für die kommenden Jahre gibt es allerdings andere Prioritäten für mich: Meine Freundin Angela und ich erwarten im Frühling 2016 unser erstes Kind. Nicht zuletzt aus diesem Grund werden meine Vorhaben für die kommende Saison etwas anders ausfallen und ich habe mir folgende Ziele für das Jahr 2016 vorgenommen. Ob ich wieder zum RAAM zurückkehren werde ist aus jetziger Sicht ungewiss und hängt von mehreren Faktoren ab - nicht zuletzt auch den finanziellen Aspekten einer Teilnahme. 

Ziele 2016

Es gibt aber auch in Europa unglaublich tolle Langstrecken Rennen, auf die ich mich in der nahen Zukunft konzentrieren möchte.

Race Across the Alps: 525km, 14.000hm

Das härteste Eintagesrennen der Welt. Zwei Mal mal konnte ich es schon beenden. 2016 möchte ich dabei das zweite Mal auf das Podest.
www.raceacrossthealps.at

Salzkammerguttrophy Extrem: 210km, 7.000hm

Der längste und anspruchsvollste Mountainbike- marathon Europas. Auch wenn ich hier mein Rennrad gegen das Mountainbike tausche und mich in neuen Bereichen vorwage, hält das Rennen viele Herausforderungen für mich bereit. Bereits 2014 konnte ich bei einem „Experiment“ trotz vieler Anfängerfehler den 13. Platz belegen.
www.salzkammergut-trophy.at

Race Around Austria im 2er Team: 2200km, 28.000hm

DAS Ultraradrennen in Europa und noch dazu mein Heimrennen. Die perfekte Organisation, die Stimmung auf der Strecke und im Ziel und die land- schaftlich eindrucksvolle Streckenführung lassen mich immer wieder gerne zum RAA zurückkommen. Beim Start im 2er Team gemeinsam mit meinem Trainingspartner Lukas Kienreich (Sieger 24h Hitzendorf 2014, Sieger 24h Grieskirchen 2015) erwarten uns neben den sportlichen vor allem neue logistische Herausforderungen.
www.racearoundaustria.at

Ich freue mich, wenn ihr mich auch weiterhin bei meinen Rennen verfolgen werdet.